Ein Darlehen für Weiterbildung erhöht die Chancen

Redaktion
30.03.2011
Ein Darlehen für Weiterbildung erhöht die Chancen

Ein Darlehen für die Weiterbildung erhöht die beruflichen Chancen, steigert aber auch das Risiko der persönlichen Verschuldung. Deshalb sollten Sie beim Darlehen für die Weiterbildung auf einige wichtige Grundlagen achten, damit sich die beruflichen Chancen erhöhen und man sich selbst keinem zu hohen Risiko aussetzt.

1.) Prüfen Sie zuerst andere Finanzierungsquellen

Ein Darlehen für die Ausbildung wird Sie meist die ersten beruflichen Jahre nach Ihrer Ausbildung begleiten. Deshalb sollten Sie zuerst alle anderen Finanzierungsquellen prüfen, bevor Sie ein Darlehen aufnehmen. Für viele Fortbildungen und das Sammeln von Wissen gibt es Unterstützung von verschiedenen Seiten: Was beispielsweise für Studierende das BaFöG ist, ist für Meister im Handwerk das Meister BaFöG. Hier können Sie bei Vorhandensein bestimmter Einkommens- und anderer persönlicher Voraussetzungen einen Zuschuss zu Ihren Ausbildungskosten, ihrem Lebensunterhalt bekommen und müssen so nur weniger Kredit aufnehmen. Manchmal hilft auch Ihr Arbeitgeber durch kombinierte Studien- bzw. Ausbildungs- oder Fortbildungsprogramme. Hier gilt: Wenn Ihr Arbeitgeber mit Ihnen zufrieden ist, dann können Sie freundlich einmal fragen, wie es damit aussieht. Beispielsweise gibt es im Bereich der Sparkassen gezielte und hoch qualtitative Fortbildungen in vielen Bereichen.

2.) Die angebotene Ausbildung genau prüfen

Zur Erhöhung Ihrer beruflichen Chancen gehört auch, dass Sie die angebotene Ausbildung genau prüfen. Im Weiterbildungsmarkt gibt es Auswucherungen verschiedenster Art, so dass nicht immer ganz klar ist, ob das Preis-/Leistungsverhältnis einer Weiterbildung immer gegeben ist. Hier helfen staatliche Anerkennungen, Zertifikate und auch die Erfahrungen bisheriger Teilnehmer. Auch eine Internet-Recherche kann Sie informieren. Vorsicht ist immer dann geboten, wenn Ihnen ein Unternehmen eine Selbständigkeit anbietet und Sie für die Weiterbildung noch in Vorkasse treten sollen.

3.) Kosten- und Ertragschancen prüfen

Die bekannteste kostenpflichtige Ausbildung ist diejenige zum Luftverkehrspiloten. Dort ist eine Beteiligung an den Ausbildungskosten meist nur über Kredit möglich. Die angehenden Verkehrspiloten prüfen dabei genau die monatliche Belastung durch das Darlehen für die Weiterbildung und die späteren Ertragschancen. Dies sollten Sie auch tun: Gibt es für das angestrebte Berufsbild Informationen über die Gehälter und Löhne ? Verdienen Sie mehr als vorher ? Oder steht mehr die Qualifikation an sich und ein Bildungsziel im Vordergrund ?

Wenn Sie sich darüber im Klaren sind, dann steht einem Darlehen für die Weiterbildung und der Verwirklichung der Berufswünsche nichts mehr im Wege !

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