Warum Beamte höhere Kredite bekommen
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Redaktion 25.03.2011 |
Die Beamten zählen zu den beliebtesten Klienten der Banken, wenn es um die Kreditvergabe geht und deshalb haben sie schon nur aufgrund ihres Beamtenstatus einen Vorteil gegenüber allen anderen Kreditsuchenden. Wer auf Lebenszeit verbeamtet ist, hat ein gutes und gesichertes Einkommen und die Wahrscheinlichkeit ist sehr groß, dass das Darlehen entsprechend zurückgezahlt werden kann. Sicher, in der freien Wirtschaft lässt sich oft mehr Geld verdienen, doch das ist niemanden auf Lebenszeit garantiert und bei der Kreditvergabe setzten die Banken eben in erster Linie auf Sicherheit.
Deshalb wurde von Banken, Kreditinstituten und auch von Versicherungen dieser Berufsgruppe besondere Aufmerksamkeit gewidmet und es wurde ein spezielles Produkt auf den Markt gebracht, dass unter dem Begriff Beamtendarlehen bekannt ist. Diese Art der Kredite werden Darlehen genannt, weil Kredite, die eine so lange Laufzeit haben, im Allgemeinen als Darlehen bezeichnet werden, ebenso wie die Hypothekendarlehen.
Das Beamtendarlehen ist eine Kombination aus einem Darlehen und einer Versicherung. Dem Beamten wird ein Darlehen bewilligt und ausgezahlt, dass er nicht direkt tilgt, sondern er zahlt in eine Lebensversicherung oder in eine Rentenversicherung. Laufzeit von Darlehen und Versicherung sind gleich, sodass am Ende mit der Ablaufleistung der Versicherung das Darlehen getilgt werden kann. Von den Überschüssen aus der Versicherung kann der Beamte zusätzlich profitieren.
Die werden ihm dann extra ausgezahlt.
Bei den Beamtendarlehen geht es demzufolge auch um andere Beträge als bei gewöhnlichen Kreditnehmern, das Darlehen, welches ihnen die Banken aufgrund ihrer Bonität gewähren, kann bis zum Zwanzigfachen des monatlichen Nettoeinkommens betragen, mitunter auch noch mehr. Die Laufzeiten dabei reichen von 12 bis zu 20 Jahren. Eine Grundvoraussetzung für diese Darlehen ist selbstverständlich auch, dass der Beamte eine einwandfreie Schufa hat. Zudem wird er verpflichtet anderweitige Kreditverpflichtungen mit diesem Darlehen zu tilgen.
Aus diesem Grund sind bei Beamten auch die Schweizer Kredite so beliebt, diese können als Nebenkredit weiterlaufen, weil keine Bank davon erfährt. Die Beamtendarlehen werden von vielen Banken auch anderen, den Beamten ähnlich sicheren Berufsgruppen angeboten, dazu gehören Lehrer und bestimmte Akademiker. Doch sind allein durch den Beamtenstatus einige Berufsgruppen, die für Beamtendarlehen in Frage kommen, wie Polizeibeamte, Bundeswehrangehörige, Richter und Staatsanwälte, Finanzbeamte, Beamte der Deutschen Post und der Deutschen Telekom und auch viele Angestellte im Öffentlichen Dienst können bei Bedarf einen Beamtendarlehen bekommen.
Die Beamtendarlehen gibt es natürlich außerdem zu besonders günstigen Konditionen, was mit dem relativ geringen Risiko verbunden ist, welches die Banken bei der Vergabe dieser Darlehen eingehen. Außerdem wird durch die Kombination mit einer Versicherung zusätzlich abgesichert, dass die Angehörigen im Todesfall des Beamten abgesichert sind. Den Beamten werden natürlich auch viele andere Vorteile eingeräumt, die dem normalen Kreditnehmer häufig verwehrt werden, so hat er immer die Möglichkeit der Sondertilgung, ohne dass eine Vorfälligkeitsentschädigung notwendig wird.
Doch eines bleibt auch den Beamten nicht erspart, wenn sie ein möglichst günstiges Beamtendarlehen bekommen möchten, dann müssen auch sie die Angebote der verschiedenen Anbieter miteinander vergleichen, weil die von Bank zu Bank oder von Versicherung zu Versicherung differieren.
Durch die Auswahl des besten Angebotes kann der Beamte zusätzliche Kosten sparen. In Ausnahmefällen sind Banken und Versicherungen auch schon mal bereit, dass sie diese Darlehen auch an Beamte auf Probe vergeben, die Erfahrung besagt, dass diese Probezeit bei Beamten in der Regel eine Formalie ist und jeder der diesen Weg einschlägt letztlich auch auf Lebenszeit verbeamtet wird.
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