Der Kultfilm von Michael Laux „Richy Guitar“
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Redaktion 08.04.2007 |
Warum dieser Film Kult geworden ist liegt auf der Hand, denn in der Hauptrolle spielen „die Ärzte“. Richard (Farin Urlaub), Igor (Bela B) und Hans (das alte Bandmitglied Sahni). In dem Kinofilm von 1984 geht es größtenteils um Richard, der unbedingt Musik machen möchte.
Auf richtige Arbeit hat er wenig Lust, aber ohne Arbeit fehlt das Geld für eine Musikanlage Richards Vater nervt ihn auch nur noch, also muss sich Richard mit seiner Freundin eine Wohnung suchen. Da er wenig Erfolg hat bei anderen Bands als Gitarrist zu spielen, gründet er selbst eine Band mit Igor und Hans.
Allerdings fehlt Geld für das Equipment. Mit einer kleinen Anzahlung können aber Richard und Igor eine Musikanlage abstauben. Doch dann wird auf einmal alles kompliziert. Richard verliert seinen Job, seine Freundin ist weg und die Anlage wird wieder eingezogen. Eine Idee muss her, denn die drei stehen wieder ganz am Anfang. Die Sängerin Nena kommt in die Stadt und für den Bühnenbau werden noch Roadies gesucht. Die Chance lassen sich Richard und Igor nicht entgehen.
Nena singt im Film einen ihrer Songs in kompletter Länge (Irgendwie, Irgendwo, Irgendwann). Nach dem Auftritt klauen die Jungs noch ein paar Sound-Systeme von Nenas Crew für ihre eigenen Zwecke. Voll ausgestattet plant die Band ihren ersten Auftritt. Mit einem umgebauten LKW wollen sie auf der Autobahn die Avus Tribüne rocken, nur versteht die Polizei leider keinen Spaß in dieser Angelegenheit.
Die Leistung der Schauspieler ist für Filmkritiker äußerst schlecht, die Fans freuen sich aber ihre „Ärzte“ mit dem alten Bandmitglied „Sahni“ zu erleben. Richy Guitar hat den Kultstatus wirklich verdient.
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