Fremdgehen mit Hilfe des Internets

Redaktion
23.11.2010

Laut einer Umfrage sollen 30 % aller Bundesbürger, Männlein wie Weiblein schon einmal fremdgegangen sein oder haben zumindest schon mit dem Gedanken gespielt. Ein Drittel der Befragten gab übrigens an, dass sie eventuell ihrem Partner davon erzählen würden.

 

Der gepflegte Seitensprung erfreut sich grösster Beliebtheit, sei es, weil die eigene Beziehung monoton geworden ist, man sich nach Abwechslung und Spannung sehnt oder vielleicht auch einmal bizarrere Formen der Erotik ausleben will. Das Internet hat sich dafür als das ideale Medium erwiesen, und neben etlichen eher dubiosen "Parkplatztreffs" und "Ähnlichem" gibt es inzwischen eine ganze Reihe seriöser Anbieter, die sich der Kunst des gepflegten Fremdgehens verschrieben haben. Inzwischen gibt es sogar schon Agenturen, die sich um eine bestimmte Klientel bemühen und im Internet gibt es Partnerbörsen für Christen, Muslime, Körperbehinderte, Homosexuelle, Grossgewachsene, Gothicfreaks und BDSMler. Eigentlich ist da für jeden Geschmack etwas dabei, und ob man sich für eine Seitensprungagentur oder ein Singleportal interessiert, kommt ganz auf die eigenen Neigungen an.

 

Bei den seriösen Anbietern ist in der Regel garantiert, dass es sich bei den Mitgliedern um reale Personen handelt. Die Mitgliedschaft ist meistens kostenlos, um aber mit anderen Mitgliedern kommunizieren zu können, muss man eine Mitgliedsgebühr bezahlen. Die Mitglieder füllen ein kurzes Persönlichkeitsprofil mit Vorlieben und Neigungen aus und geben gleichzeitig an, welche Kriterien sie sich bei einer Partnerin wünschen würden. Diese Profile werden dann verglichen und die Agentur macht Ihnen dann Vorschläge von potentiellen Partnerinnen. Der Kontakt selbst ist dann den Mitgliedern vorbehalten, die sich mailen und verabreden können. Wie bereits erwähnt ist bei den seriösen Anbietern die Echtheit der Mitglieder überprüft, und für Frauen ist die Mitgliedschaft meist kostenlos.

 

Wer sich einer Seitensprungagentur anvertraut, sollte den Umkreis seiner Partnerinnen möglichst klein wählen. Man bekommt so zwar weniger Vorschläge, hat aber dafür eine grössere Chance, die vorgestellten Damen dann bei Sympathie auch wirklich treffen zu können.

 

Es kann sonst nämlich passieren, dass einem Damen vorgestellt werden, die 500 km entfernt wohnen. Man kann aber abschließend sagen, dass bei großen Agenturen eigentlich für jeden Geschmack etwas dabei ist und einige Börsen haben sehr große Mitgliederzahlen, so dass mit etwas Geduld die Chance eigentlich recht groß ist, nette Gleichgesinnte zu treffen, um mit ihnen einmal im Internet fremdzugehen.

Markus Lemmer - the-textman@gmx.de DCÜ

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