Perlen für die Braut
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Redaktion 26.11.2010 |
Geheimnisvoll und verführerisch: Perlen sind Schätze der Natur und dadurch vermutlich der älteste Schmuck, den die Menschheit kennt. Zart und samtweich schmeicheln sie der Haut, wie Seide. Wer jemals ein echtes Perlen-Collier in der Hand gehalten hat, der spürt das Besondere, das so eine Perle an sich hat. Man glaubt fast, die schimmernden Juwelen des Meeres strahlen eine Art Wärme aus.
Sie fühlen sich auf der Haut nie kalt an. Perlen bieten einen unvergleichlichen Reichtum an Formen, Farben und Größen. Jede einzelne Perle ist ein atemberaubendes Kunstwerk der Natur; das in dieser Form kein zweites Mal existiert. Bereits nach der Entdeckung vor tausenden von Jahren wusste man, dass es sich um etwas ganz Besonderes handelt: Man verehrte sie als Wunder der Natur. Schnell kam man auf die Idee, Perlen als Schmuck zu tragen.
Dadurch blühte der Handel regelrecht auf und erreichte im Römischen Reich seinen Höhepunkt. Durch ihre vielen Eroberungen sammelten die Römer so viele Perlen, dass schließlich ein Gesetz gegen den Perlenluxus erlassen werden musste. Nun war nicht mehr jeder berechtigt, Perlen zu tragen, nur die besonders Reichen.
Und die nutzten ihr Privileg aus: Schuhe und Gewänder wurden dicht besetzt. Während dieser Zeit wurde die Perle auch zum begehrten. Es gab einfach nichts Edleres. was man seiner Braut schenken konnte. Ließ sich damit doch auch dem Brautvater beweisen, wie gut man seine Familie in Zukunft versorgen kann. Dieses Image hat die Perle bis heute behalten.
Erst zu Beginn des 20.Jahrhunderts kam man auf die Idee. dem natürlichen Entstehungsprozeß der Perle nachzuhelfen. Bei der Perlenzucht wird ein winziger Perlmuttkern mit einer Pinzette in die Auster eingesetzt.
Danach werden die Muscheln in Perlkörbe gesetzt, gehegt und gepflegt und immer wieder an neue Standorte gebracht, bis die Perle die gewünschte Größe erreicht hat. Perlen sind ein Brautschmuck-Klassiker. Nichts passt so perfekt zum weißen Brautkleid wie ein schimmerndes Perlen-Collier. Unterstreichen doch die Schätze der Natur die Einzigartigkeit der Braut.
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