Jugendreisen

Redaktion
18.02.2011
Jugendreisen

Wenn der Sommer vor der Tür steht, gehen die Urlaubsplanungen los. Ab einem gewissen Alter haben Jugendliche oft keine Lust mehr, mit den Eltern in die Ferien zu fahren. Verschiedene Institutionen bieten Jugendreisen an.

Das Jugendamt, die Kirche oder private Anbieter sind möglich. Wohin die Jugendferien gehen, ist von Reise zu Reise verschieden. Beliebt sind Jugendcamps, die auch für Klassenfahrten genutzt werden. Hier ist es auch nicht schlimm, wenn mal die Nachtruhe gestört wird, da es außer den Betreuern fast ausschließlich junge Leute gibt. Buchen kann man meist beim Veranstalter direkt. Besonders vorteilhaft ist eine Jugendreise, wenn die Eltern auch mal wieder alleine Ferien machen wollen, die Teenager aber nicht alleine zu Hause bleiben sollen. Der Ablauf ist meist der gleiche.

Eine überschaubare Gruppe Jugendlicher reist gemeinsam mit Betreuern in der Regel per Bus. Es gibt Feste Regeln, die von den Teenagern eingehalten werden müssen. Dazu zählt vor allem auch das Verbot von Drogenkonsum. Fällt ein Jugendlicher negativ auf, kann es sein das er je nach Schwere des Deliktes, nach Hause geschickt wird. Ob die Gruppe innerhalb Deutschlands verreist oder eine Auslandsreise gemacht wird, liegt am Veranstalter.

In der Regel werden verschiedene Orte angeboten. Einige Veranstalter bieten gemischte Reisegruppen an, andere auch "Reisen für Mädchen" und "Reisen für Jungs". Das ist bei jüngeren Teenagern vor allem deshalb sinnvoll, da die Interessen ziemlich auseinander gehen. Jungs verbringen ihre Ferien gerne mit Abenteuerwanderungen und Fußballspielen, während Mädchen den ganzen Tag am Strand verbringen können oder in die Stadt zum bummeln gehen. Werden die Teenies älter und beginnen sich fürs andere Geschlecht zu interessieren, kann eine gemischte Reisegruppe alleine dadurch Komplikationen hervorrufen. Schwärmereien, Eifersucht, Tränen und erste Küsse regieren dann das Geschehen im Urlaub. Eltern fällt es oft schwerer als ihren Kindern, sich für die Zeit des Urlaubes zu trennen.

Damit es kein böses Erwachen gibt, sollte man den Reiseveranstalter genau unter die Lupe nehmen. Erfahrungsberichte anderer Eltern können hier sehr nützlich sein. Es ist auch von Nutzen sich zu erkundigen, wie das Freizeitprogramm aussieht. Langeweile verleitet viele Jugendliche dazu Unsinn zu machen. Die Koffer sollte man mit dem Kind gemeinsam packen, denn sonst kann es passieren, das sich 20 CDs, aber nur eine Unterhose im Gepäck befinden. Die Veranstalter informieren einen gerne darüber, welche Taschengeldhöhe angemessen ist.

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