Sotschi ist sehenswert

Redaktion
01.04.2011
Sotschi ist sehenswert

Das Gebiet Groß-Sotschi ist in 5 Bezirke aufgeteilt, den zentralen Bezirk, den Bezirk Chostinsker, das Gebiet von Adler, den Rajon Krasnaya Polyana und die Gegend um Lazarevskoe. Sotschi ist reich an Sehenswürdigkeiten. Allein die Natur und die Landschaft im Gebiet Groß-Sotschi sind Sehenswürdigkeiten. Im Norden säumen Hügel das Schwarze Meer mit seinen relativ schmalen Küstenstreifen, während weiter südlich hohe Berge im Hinterland zu bestaunen sind.

Einige von ihnen haben sogar noch im Sommer Häubchen aus Schnee. Die Fauna und Flora ist vielfältig. Im Schwarzen Meer finden wir weit über 100 Algenarten. Es gibt hier ca. 1.500 verschiedene Tiere, angefangen von Quallen, Austern, Muscheln, Schildkröten und Krabben und einer Menge verschiedener Fischarten. Auch Meeressäuger, wie Delphine, finden wir im Schwarzen Meer. Hier am Meer fühlen sich auch Möwen und Enten sowie Pelikane wohl. Der Sotschi Nationalpark beherbergt noch viele andere Tierarten. Hier gibt es Hirsche, Wildschweinen sogar noch Bären.

Zahlreiche Vögel haben hier ihr zuhause, wie z. B. Kormorane, Reiher und Seeadler. Im Gebiet von Sotschi wird seit über 100 Jahren Tee angebaut. Dazu gibt es eine interessante Geschichte: Um die Jahrhundertwende tauchte in Solochaul ein älterer Mann namens Kosman auf, der hier sesshaft werden wollte. Er hatte schon ein arbeitsreiches Leben hinter sich und war zuletzt in Georgien auf einer Teeplantage tätig. Von dort brachte er ein paar schwarze Kugeln mit, die er im Garten einpflanzte. Geraume Zeit später wuchsen die ersten Teepflänzchen auf Kosmans kleiner Teeplantage vor seinem Haus heran. Der Zar erlangte Kenntnis von Kosmans Teeanbau und ließ sich eine kleine Menge Tee von ihm schenken.

Dem Zaren schmeckte der Tee so gut, dass er beschloss, Kosman finanziell beim Anbau des Tees zu unterstützen. Die spätere sowjetische Regierung trieb die Teeproduktion voran und moderniserte die Arbeitsabläufe. Leider litt die Qualität des Tees darunter. Mitte der 80er Jahre wurden um Sotschi ca. 8.000 Tonnen Tee produziert. Heute wird nur noch für den Eigenbedarf Tee angebaut. Das Haus von Kosman gibt es heute noch. Es wurde zum Teemuseum. Auch seine erste Teeplantage am Haus existiert noch. Hier kann man bei seinem Urlaub in Sotschi den wohlschmeckenden schwarzen oder grünen Tee verkosten.

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