Haarverpflanzung – Neue Methoden der Haartransplantation
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Redaktion 18.03.2011 |
Wer unter starkem Haarausfall leidet, wird oftmals aus Gruppen ausgeschlossen oder ist zum Beispiel depressiv und traut sich nicht mehr vor die Tür. Gerade für immer mehr jüngere Menschen bedeuten kahle Stellen bzw. „Geheimratsecken“ Frustrationen. Dabei werden die neuen Techniken der Haarverpflanzung beziehungsweise Haartransplantation immer weiter entwickelt. So sind zum Beispiel beliebte, neue Techniken die Strip- und die FUE-Methode.
Es gibt zwar auch die Option, eine Glatze mit einer Perücke zu bedecken, doch diese Lösung ist vor allem für Jugendliche nicht akzeptabel und kein Ersatz für die Eigenhaartransplantation. Doch wieso fallen die Haare aus? Meistens sind die Gene schuld. Durch die vererbte, genetische Struktur der Haarfollikel können Nachkommen ebenfalls von der Kahlköpfigkeit betroffen sein. Hierbei spielt es keine Rolle, ob der Erbe eine Frau oder ein Mann ist, beide Geschlechter sind gleichermaßen betroffen.
Es gibt aber auch Gründe, wie zum Beispiel Stress oder falsche Ernährung, die den Haarausfall erklären. Oftmals ist ein kreisrunder Ausfall der Haare das erste Anzeichen. Es gibt zwar gute Haarwuchsmittel, doch diese sind oftmals unzureichend oder auf die Dauer zu teuer. Mittlerweile gibt es einige Arzneien, wie zum Beispiel Finasteride oder Minoxidile, die den Ausfall der Haare stoppen oder sogar verhindern können.
Bei Finasteriden handelt es sich um eine Arznei, die das Ausschütten bestimmter Hormone verhindern soll, die haarschädigend sind. Diese Finasteride müssen jedoch oftmals über mehrere Jahre angewandt werden und sorgen z.B. auch für stark verflüssigtes Sperma. Minoxidile, die lokal angewendet werden, können die Durchblutung fördern und so den Haarwuchs anregen. Auch die Multiplikation der Haare ist im Vormarsch.
So werden dem Patienten Stammzellen entnommen, welche geklont und anschließend wieder eingesetzt werden. Es ist ratsam, sich vor solchen Eingriffen einen Facharzt an die Seite zu holen, um Risiken und Methoden zu besprechen.
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