Radbekleidung - was braucht man
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Redaktion 16.02.2011 |
Radfahren erfordert eine spezielle und funktionelle Ausrüstung, die der anstrengenden und schweißtreibenden Tätigkeit gewachsen ist. Aber was braucht man als Hobbyradfahrer wirklich und worauf kann man verzichten?
Niemand ist vor Stürzen gefeit und daher sollte beim Kauf einer Radbekleidung die erste Anschaffung ein Radhelm sein. Die modernen Radhelme bestehen aus Hartschaumstoff und haben einen an mehreren Punkten aufgehängten Kinnriemen. Es gibt sie mit Visier zum Cross- oder Mountainbikefahren und ohne Visier zum Rennradfahren. Letztlich ist es aber Geschmackssache, für welchen Helm man sich entscheidet. Der Preis richtet sich vor allem nach dem Gewicht und der Anzahl der Belüftungsöffnungen des Helmes. Sicherheit gewähren aber auch die günstigeren Modelle.
Auf langen Strecken kann auf eine kurze Radhose nicht verzichtet werden. Die Radhosen sitzen hauteng, werden ohne Unterwäsche getragen und sind in vielfacher Ausführung erhältlich. Es gibt sie vom einfachen Schaumstoffpolster bis hin zum 3D- Sitzpolster, das aus verschiedenen Materialien und in mehreren Bahnen verarbeitet ist. Ferner unterscheidet man spezielle Radhosen für Männer und Frauen. Das Sitzpolster schützt auf langen Touren vor dem Wundscheuern und kann zusätzlich mit spezieller Gesäßcreme oder Melkfett eingerieben werden. Mit welchem Polster man am besten sitzt, muss jeder für sich selbst herausfinden.
Ein Radtrikot zeichnet sich dadurch aus, dass es aus atmungsaktiven Kunstfasern besteht, die Schweiß besser transportieren als z.B. Baumwolle. Es trocknet schneller als ein herkömmliches T-Shirt und besitzt außerdem Rückentaschen, in denen man Handy, Proviant usw. verstauen kann. Ein Trikot ist nicht unbedingt notwendig, aber empfehlenswert.
Ebenso verhält es sich mit den Radhandschuhen . Allerdings ist es auf langen Strecken bequemer mit Handschuhen zu fahren, da die Polsterungen verhindern, dass die Hände einschlafen und dass man Blasen und Schwielen bekommt.
Es gibt spezielle Radschuhe, die meistens für ein Klickpedalssystem gedacht sind. Für einen ungeübten Fahrer ist dies nicht ganz einfach, da eine feste Verbindung mit dem Rad eingegangen wird und man leicht stürzen kann. Aber nach einer gewissen Eingewöhnungsphase ist man diese Sorge los.
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