Can Mediation Be Therapeutic for Crime Victims? Seite 4
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Redaktion 23.03.2011 |
Opfer-Täter-Mediation
Die Autoren beschreiben in einem kurzen Abschnitt die in ihrer Studie angewendete Form der Mediation. Opfer-Täter Mediation kann in zweierlei Arten erfolgen, entweder als direkte Mediation, die ein face-to-face-Treffen von Opfer und Täter vorsieht, oder als indirekte Mediation, in der ein Mediator als Zwischenglied mit beiden Parteien getrennt kommuniziert.
Beide Formen wurden in der Studie angewendet. Die Mediation kommt als außergerichtliche Maßnahe nur bei Tätern in Frage, die nach bestimmten Kriterien ausgewählt wurden, so z.B die kriminelle Vorgeschichte, die Schwere des Verbrechens, die Bereitschaft des Täter, Verantwortung für sein Verbrechen zu übernehmen, und die Freiwilligkeit der Teilnahme.
Anschließend werden die Opfer kontaktiert, um ihnen die Teilnahme an einer Mediation anzubieten. Lehnt das Opfer eine solche Möglichkeit ab, wird dem Täter ein herkömmliches Strafmaß vom Gericht auferlegt.
Erst wenn das Opfer zustimmt, wird ein vorbereitendes Treffen mit ihm vereinbart, bei dem der Mediator den Ablauf der Mediation erklärt.
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