Can Mediation Be Therapeutic for Crime Victims? Seite 7
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Redaktion 23.03.2011 |
Insgesamt erachteten 90% der Opfer die Mediation als sinnvoll, 5% als nicht sinnvoll und 5% hatten keine eindeutige Meinung. 13 der 14 Opfer, die der Mediation zu Anfang ängstlich gegenüberstanden, beurteilten das Programm positiv, nur eines hatte keine Meinung. Weiterhin wurde das Gefühl der Sicherheit während des Treffens mit dem Täter untersucht (nur bei Teilnehmern der direkten Mediation).
Schon vor dem Treffen äußerten nur 8% ein Gefühl der Unsicherheit, während der Mediation an sich fühlten sich alle 39 Opfer sicher. Außerdem reduzierte sich bei allen bis auf ein Opfer die Angst dem Täter gegenüber im Verlauf der Mediation. Der Grund für die eine Ausnahme liegt vermutlich in der Tatsache, dass der Täter in diesem Fall nicht bereit war, die Verantwortung für sein Verbrechen zu übernehmen und somit im Endeffekt nicht für das Mediationsprogramm geeignet war.
Das Wohlbefinden der Opfer nach der Mediation wurde auf zweierlei Arten gemessen. Zum einen wurden alle (Teilnehmer der direkten und indirekten Mediation) gefragt, ob ihnen die Mediation geholfen hat, das Ereignis des Verbrechens hinter sich zu lassen und einen Schlussstrich darunter zu ziehen.
Die Ergebnisse waren hier nicht so eindeutig im Sinne der Autoren, da nur 54.5% mit ja antworteten und 45.5% mit nein.
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