Das Sternberg-Paradigma, Seite 8
|
|
Redaktion 25.02.2011 |
Versuch 2: fixed-set procedure In diesem Versuch stellt sich nun die Frage, ob die extrem hohe Suchgeschwindigkeit aus Experiment 1 (38ms pro Item) nur daherrührt, dass die Liste dem Probanden unvertraut war. Außerdem muss herausgefunden werden, ob die „high-speed exhaustive search“ auch angewendet wird, wenn ihm die Liste bekannt ist und er schon oft damit gearbeitet hat, oder ob dann der Wiedergabeprozess verändert wird.
Bei jedem Testdurchgang wird immer die selbe Liste präsentiert („fixed-set procedure“) bestehend aus jeweils einer oder zwei oder vier Ziffer(n), von Versuchperson zu Versuchsperson unterschiedlich. Durchschnittlich arbeitete ein Proband diesmal zehn Minuten mit einer Liste anstatt nur drei Sekunden. (vgl. Versuch 1) Die Resultate entsprechen weitgehend denen von Versuch 1, sogar die Steigung der Funktion aus RT und Listenlänge ist identisch. Das weist ebenfalls auf die „high-speed exhaustive search“ hin, weil die Liste vermutlich durch „rehearsal“ im Kurzzeitgedächtnis behalten wird, und von dort abgerufen werden kann. „Rehearsal“ ist notwendig, um Informationen im Kurzzeitgedächtnis zu bewahren. Es hat sich also in den beiden Versuchen herausgestellt, dass die hohe Suchgeschwindigkeit nicht davon abhängt, ob die Versuchsperson mit dem „positive set“ vertraut oder nicht vertraut war.
mehr vom Autor
Bild, Autorenname und Anmeldedatum
lesen Sie weiter
-
Redaktion01.03.2011
-
admin07.03.2008
-
admin12.07.2007
-
Redaktion02.03.2011
-
admin29.05.2009
neue Beiträge
-
Tobias19.04.2012
-
Tobias05.04.2012
-
Tobias25.03.2012
-
Tobias20.03.2012
-
Tobias27.02.2012
lesen Sie weiter
-
Redaktion06.11.2007
-
Cornelia Gschiel02.01.2011
-
Claudia Haut14.02.2011
-
Cornelia Gschiel29.12.2010
-
Redaktion25.11.2010








