Technik & Wissenschaft

Die mechanische Uhr

Auch vor der Erfindung von mechanischen Uhren wusste sich der Mensch zu helfen und den Lauf der Zeit einzuteilen. Orientierte er sich anfangs vor allem am Lauf der Gestirne, die von der Erde aus sichtbar sind, nahm er später auch eigens gefertigte Konstruktionen zu Hilfe, um den Tag genauer und gleichmäßiger zu strukturieren. Dazu gehören zum Beispiel die Sonnenuhren, die schon im 3. Jahrtausend von Christus eingesetzt wurden.

Die ersten mechanischen Uhren, wie wir sie auch heute noch kennen, wurden im Mittelalter, wahrscheinlich im 13. Jahrhundert erfunden. Mit dieser Erfindung ging die Entwicklung der Uhren in eine ganz neue Phase. Hohe Handwerkskunst und die Unterstützung der Uhrmacher durch Fürstenhöfe und Adelshäuser sowie das Zusammenkommen von Handwerkern und Erfindern aus den verschiedensten Bereichen bescherte der Technologie des Uhrmachens viele kreative Einflüsse und neue Ideen.

Die Kunst, die mechanischen Getriebe der Uhren, die durch Rädchen und Federn in Gang gehalten werden, so zu fertigen, so dass die Ganggenauigkeit stimmt, wurde immer weiter perfektioniert. Auch die Größe der Uhrwerke und der mechanischen Uhren wurde immer weiter verkleinert, so dass im 16 Jahrhundert dann die erste Taschenuhr gebaut werden konnte.

Bis heute haben sich mechanische Uhren bewährt und werden immer noch gebaut, ob als Turmuhren, als Armbanduhren oder als Uhren für den Haushalt. Heute gibt es neben den klassischen mechanischen Uhren auch mit Quarz angetriebene mechanische Uhren oder auch Automatikuhren, die sich durch Bewegung selbst aufziehen und nicht mehr manuell mit Hilfe der Krone aufgezogen werden müssen.

Mechanische Uhren müssen nämlich mit der Krone immer wieder neu aufgezogen werden, damit die Federn im Uhrwerk gespannt sind und das Uhrwerk angetrieben werden kann.

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