Zwei Moderationstechniken zur Verbesserung von Entscheidungen in Gruppen, Seite 2
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Redaktion 25.02.2011 |
Optimalerweise sollten nach Lecher und Witte fünf Problemlösungsphasen durchlaufen werden, um zu möglichst guten Ergebnissen zu kommen:
1. Zielbildung.
2. Informationssuche und –integration.
3. Prognose und Extrapolation.
4. Planung, Entscheidung und Realisierung von Maßnahmen und
5. Effektkontrolle und Modifikation.
Um diesen zu erreichen, muss die Gruppe allerdings einen sehr hohen Koordinationsaufwand betreiben, was wiederum zu Prozessverlusten führt. Außerdem unterliegen diese fünf Phasen einem Fehlerpotential, das sich aus den oben genannten sozialpsychologischen Gruppenphänomenen erklären lässt. Zusammenfassend werden als Ursachen potenzieller Leistungsminderung vier Punkte genannt: Gruppengröße und Ressourcenverteilung; Gruppennormen, Kohäsion und Uniformitätsdruck; Zusammensetzung und Konflikthandhabung; Problemlösestrategien.
Mit den neu entwickelten Moderationstechniken FORMOD und PROMOD sollen Prozessverluste weitestgehend ausgeschlossen werden.
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