Zwei Moderationstechniken zur Verbesserung von Entscheidungen in Gruppen, Seite 5
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Redaktion 25.02.2011 |
In der darauf folgenden Konsensphase werden die individuell erstellten Strukturen der Gruppenmitglieder über die Moderatoren ausgetauscht. Verständnisfragen werden ebenfalls auf Karten festgehalten und beantwortet. In einer geheimen Abstimmung werden dann die umzusetzenden Maßnahmen beschlossen. Lecher und Witte sehen drei große Vorteile der PROMOD-Methode.
Durch die vorgegebene Visualisierung und Strukturierung kann die Komplexität des zu behandelnden Problems berücksichtig werden. Außerdem werden die Phasen des Problemlösungspozesses optimal durchlaufen, da der Moderator die einzelnen Schritte anleitet. Als weiterer und wohl wichtigster Vorteil wird die Vermeidung von sozio-emotionalen und motivationalen Konflikten genannt.
Aufgrund der Tatsache, dass die Gruppenmitglieder nie persönlich als Gruppe zusammenkommen, spielen Machthierarchien und ähnliche wie im Einführungsteil schon genannte sozialpsychologische Effekte keine Rolle. Auch für die prozedurale Moderation befindet sich im Anhang eine genaue Anweisung.
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