Mythos GooglePhone
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Redaktion 29.03.2011 |
Anlass zu zahlreichen Mutmaßungen gab auch das Googlephone. Kommt es? Kommt es nicht? Stattdessen kam kein Telefon, sondern etwas ganz anderes. Google gab bekannt, dass ein Projekt namens „Android“ kurz vor Abschluss stünde. Hierbei soll es sich um ein quelloffenes Betriebssystem für alle möglichen Handymodelle handeln, das auf Linux basiert. Für das zweite Halbjahr 2008 ist die Veröffentlichung erster Android - Handys geplant.
Diese müssen aber nicht zwangsläufig von Google selbst sein. Immerhin sitzen namhafte Unternehmen wie Motorola, Intel und T-Mobile sowie 30 andere Unternehmen mit im Boot. Für Software Entwickler wurde bereits am 12. November 2007 ein Software Kit zur Verfügung gestellt, um erste Impressionen zu vermitteln. Die Besonderheit von „Android“ soll in der Maßschneiderung auf den einzelnen Nutzer liegen. Anwendungen und Programmierung des Gerätes sollen weitestgehend für den Benutzer konfigurierbar sein. Dieser soll sogar in die Lage versetzt werden eigene Anwendungen zu kreieren.
Durch die quelloffene, auf dem Internet basierende Software sollen Innovationen aller Beteiligten Unternehmen besonders gut angeboten und ggf. integriert werden können. Dabei soll „Android“ mit allen anderen Handy Betriebssystemen (sei es aus dem Haus Microsoft oder Apple...) kompatibel sein. „Android“ verheißt, sowohl den Verbrauchern als auch den Herstellern und Vertreibern von Handys und deren Dienstleistungen, weitgehende Vorteile. Einige Unternehmen des Mobilfunkmarkts blicken erst einmal abwartend auf das, was Google da aus dem Hut zaubert. Die Skepsis, dass „Android“ zu einer Spielwiese für Hacker wird, steht im Raum. Die ersten iPhones wurden bereits gehackt.
Die Quelloffenheit von „Android“ lädt Hacker geradezu ein, da noch weniger Hürden zu überwinden wären. Andererseits ist Google ein Coup zuzutrauen. Nachdem man das Internet im Sturm erobert hat, stehen die Türen dafür durchaus offen, denn Google hat die Ressourcen. Google greift auf viel Know-how und eine gewaltige Datenbank zurück. Nun denn Mobilfunkmarkt als Softwarevertreiber zu erobern, würde sich nahtlos in die bisherige Erfolgsgeschichte einreihen.
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