Partner für heikle Missionen
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Redaktion 12.12.2007 |
Seit der Jahrtausendwende hat sich die Handynutzung rasant ausgeweitet. Der Verbreitungsgrad liegt bei annähernd 90 %, der Markt ist fast gesättigt. Gefördert wurde dieser flächendeckende Einsatz des Mobiltelefons zum einen durch die sinkenden Kosten der Handytarife.
Eine Telefoneinheit ist kaum noch teurer als bei einem Festnetzanschluss und preisgünstige Flatrates, oft in Kombination mit einem Internet- Anschluss, erlauben unbegrenztes Telefonieren. Zum anderen gehört das Handy zu den Alltagsgeräten, die ein Verbraucher einfach haben muss. Befragungen zeigen, dass gerade jüngere Menschen sich einen Alltag ohne Handy nicht vorstellen können.
Die technologische Entwicklung der Mobiltelefone ist so weit fortgeschritten, dass die Geräte nicht nur immer kleiner, leichter und handlicher werden, sondern auch ihr Funktionsspektrum ständig erweitern. Mittlerweile ist das Handy ein Multimediagerät geworden, mit dem man telefonieren oder SMS versenden kann, das aber auch als Fotoapparat oder Filmkamera dient.
Das Haupteinsatzgebiet, gerade beim jüngeren Publikum, ist jedoch seine Verwendung als mp3-Player und Radio-Receiver. Studien zeigen, dass ein Großteil der Handy-Software, wie Terminkalender, Datenbank, Sprachrecorder, Datenbank und Webbrowser nur von einer sehr kleinen Anwendergruppe genutzt wird. Im Berufsleben erfährt das Handy ein wichtiges Einsatzgebiet. Auf dem Firmengelände oder unterwegs im Dienstwagen sind die Mitarbeiter durch ein Handy mit Vertrag jederzeit erreichbar.
Dies ist ein Grund, weshalb 60 % der Berufstätigen ihr Handy nicht mit in den Urlaub nehmen. Vor allem die unter 30-Jährigen nutzen ihr Mobiltelefon mehr zum Versenden von SMS als zum Telefonieren. Die Anonymität dieser elektronischen Kurznachrichten und die Möglichkeit, Text-, Bild- und Videonachrichten zu kombinieren, erleichtert eine anonyme und intime Kontaktaufnahme. Vor heiklen Missionen schreckt ein Handy nicht zurück: So mancher Fußball-Trainer wurde schon per SMS entlassen.
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