Auswandern in die USA
|
|
Georg Waldner 06.01.2011 |
Die USA sind ein beliebtes Reiseziel für Touristen, aber schon seit Bestehen der Vereinigten Staaten waren Menschen von der Idee besessen, dauerhaft in die USA auszuwandern. Der Reiz der "Neuen Welt", die - angeblich - unbegrenzten Möglichkeiten, die Nordamerika bietet und der Traum, es vom Tellerwäscher bis zum Millionär bringen zu können verstärken die Anziehungskraft der USA. Auch konnte man im Fernsehen in den letzten Jahren in einigen erfolgreichen Realitysoaps das Schicksal von Auswanderern hautnah miterleben und so einen weiteren Einblick in dieses Unterfangen erhalten.
Warum wandert man in die USA aus?
Dafür gibt es viele Gründe, die nicht immer mit der Arbeitslosigkeit zu Hause zusammenhängen müssen. Junge Menschen wollen ihre berufliche Karriere im Ausland beginnen, Pensionisten freuen sich darauf, den Lebensabend bei angenehmen Temperaturen verbringen zu können, aber die größte Gruppe derer, die auswandern wollen, sind Menschen im besten Alter, die neue berufliche Herausforderungen suchen. Hier gilt der Grundsatz: Je besser die Qualifikation, desto größer die Chancen, eine dauerhafte Einreise- und Arbeitsgenehmigung zu erhalten. Ein Arzt wird es in den USA leichter haben als eine ungelernte Hilfskraft aus dem Reinigungsgewerbe.
Was ist beim Auswandern in die USA zu beachten?
Die Amerikaner sind zwar ein äußerst freundliches Volk, wollen aber ganz genau wissen, wer denn da kommt und einwandern möchte. Daher gibt es - nicht zuletzt aufgrund von 09/11 - sehr strenge Vorschriften und gesetzliche Regelungen, die zu beachten sind. Man kann hier nur die Empfehlung abgeben, sich im Vorfeld ausführlich zu informieren, idealerweise direkt bei der Botschaft. Dort kann man auch die notwendigen Formalitäten erledigen.
Zu den "praktischen" Dingen, die man planen muss, gehört aber auch die Übersiedlung, die Wohnung in den USA, die Nachsendung der Post, Schule oder Kindergarten für die Kinder und noch vieles mehr. Vielleicht kenn man ja jemanden, der schon ausgewandert ist oder diesbezüglich Erfahrungen gemacht hat, auf die man zurückgreifen könnte? Auch gibt es im Internet zahlreiche Auswanderer-Foren, in denen diese über ihre Erfahrungen berichten und mit Rat und Tat zu Seite stehen können.
Man sollte sich aber immer vor Augen haben, dass es nicht gut gehen muss, wenn man in die USA auswandert. Daher wäre es ratsam, sich in der Heimat ein "Hintertürchen" offen zu halten. Damit ist gemeint, dass man das Haus nicht gleich verkaufen oder die Wohnung sofort kündigen sollte, wenn es die finanzielle Situation erlaubt.
mehr vom Autor
lesen Sie weiter
-
Monika Weber14.06.2009
-
Redaktion25.03.2011
-
Redaktion11.11.2010
-
Redaktion22.02.2011
-
Christian Morgner13.01.2011
neue Beiträge
-
Tobias19.04.2012
-
Tobias05.04.2012
-
Tobias25.03.2012
-
Tobias20.03.2012
-
Tobias27.02.2012
lesen Sie weiter
-
Claudia Haut14.02.2011
-
Cornelia Gschiel29.12.2010
-
Redaktion26.11.2010
-
Cornelia Gschiel02.01.2011
-
Redaktion06.11.2007











