Brüchige Haare
|
|
Victoriah Szirmai 18.01.2011 |
Brüchige Haare sind für viele Frauen ein Dauerthema. Sobald das Haar nämlich über die Schultern reicht, schlagen die Spitzen dort auf und - brechen ab. Auch die Verwendung von Haarschmuck, Klemmen oder Gummis mit Metallteilen kann dafür sorgen, dass Haare brechen. Ganz besonders im Sommer, wenn sich die Metallteile aufheizen, oder aber im Winter, wenn sie frieren. Die empfindliche Schuppenschicht der Haare ist dieser mechanischen und thermischen Belastung nicht gewachsen - das Ergebnis: brüchige Haare. Ohnehin begünstigt der Winter mit seinen extremen Wechseln zwischen trockener Heizungswärme drinnen und Frost draußen das Austrocknen von Haut und Haar. Und trockenes Haar wird schneller brüchig. Auch Frauen, die ihr Haar mit aggressiven Substanzen wie etwa Wasserstoffperoxyd aufgehellt haben, leiden oftmals an strohigen, brüchigen Strähnen.
Thermik und Mechanik ein Schnippchen schlagen
Was also tun, wenn man unter brüchigem Haar leidet? Die Radikallösung heißt abschneiden. Natürlich möchten sich nur die wenigsten Frauen von ihrer lang gezüchteten Mähne trennen. Sind die Haare allerdings sehr brüchig, sollten sie darüber nachdenken, es sich nach einem Kurzhaarschnitt erneut wachsen zu lassen, und dann möglichst haarschonend. Brüchige Haare zu reparieren ist nämlich fast unmöglich. Aus Haarbruch entsteht oftmals Spliss. Mit Spitzenfluids kann für den Zeitraum zwischen zwei Haarwäschen zwar der schlimmste Bruch gekittet werden, dies ist aber keine dauerhafte Lösung. Am besten ist, man verwendet von Anfang an Anti-Haarbruch-Produkte, die die Keratinschicht des Haares stärken. Das Haar sollte nicht auf Schultern oder Kleidung aufschlagen können. Locker hochgesteckt oder in einem Flechtzopf nimmt man es am schonendsten zurück. Wer Gummis verwenden möchte, sollte voll ummantelte wählen, z.B. mit Frotteeummantelung. Abzuraten ist von jenen Gummis, die mit einem Metallstück zusammengefasst werden. Hier verhaken sich Haar nur allzu leicht und brechen später an dieser Stelle ab. Auch auf scharfkantige Kämmchen und Klammern sollte verzichtet werden.
Gut tut dem Haar eine Maske aus Olivenöl. Diese kann man gern auch einmal über Nacht einwirken lassen. Das Öl sorgt dafür, dass brüchige Haare wieder biegsam und geschmeidig werden. Großen Temperaturschocks (Föhn, Lockenstab, Glätteisen) sollte das Haar auch nicht ausgesetzt werden. Wer es unbedingt mit diesen Gerätschaften bearbeiten muss oder möchte, sollte vorher auf ein Thermoschutzspray zurückgreifen. Moderne Pflegeprodukte entfalten ihre Wirkstoffe sogar erst unter dem Föhn. Hier hat man den Vorteil, Schutz und Styling in einem Arbeitsschritt zu bekommen.
mehr vom Autor
lesen Sie weiter
-
Redaktion01.12.2010
-
Redaktion23.02.2011
-
Claudia Haut27.04.2011
-
Redaktion11.02.2011
-
Victoriah Szirmai19.05.2011
neue Beiträge
-
Tobias19.04.2012
-
Tobias05.04.2012
-
Tobias25.03.2012
-
Tobias20.03.2012
-
Tobias27.02.2012
lesen Sie weiter
-
Redaktion06.11.2007
-
Cornelia Gschiel02.01.2011
-
Redaktion26.11.2010
-
Claudia Haut14.02.2011
-
Cornelia Gschiel29.12.2010












