Dornwarzen behandeln
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Andreas Müller 17.12.2010 |
Dornwarzen sind eine lästige Angelegenheit und Dornwarzen behandeln ebenso. Eine häufige Ansteckungsquelle hierfür sind häufig öffentliche Einrichtungen wie Schwimmbäder, in denen man mit aufgeweichter Fußhaut barfuss herumläuft. Sie entstehen durch Viren und werden durch Schmierinfektion übertragen. Meist bilden sie sich unter den Hornschwielen der Füße und können bei einer Druckbelastung, wie sie gewöhnlich durchs Gehen entsteht sehr schmerzhaft sein denn sie reichen bis tief ins Gewebe hinein und verbreitern sich nach innen hin häufig bis auf die doppelte Größe der an der Hautoberfläche sichtbaren Warze.
Wann bilden sich Dornwarzen?
Unter Umständen kann man lange Zeit die humanen Papillomviren in sich tragen und beschwerdefrei bleiben, bis es zur Warzenbildung kommt. Auslöser die zur Warzenbildung führen können sind ein geschwächtes Immunsystem oder Stress.
Wie wird man Dornwarzen wieder los?
Zur Behandlung von Dornwarzen gibt es verschiedene Methoden. Auf keinen Fall sollte ein einer Warze eigenmächtig herumgeschnitten werden, denn da sie tief ins Gewebe hineinreicht, würde sie schon nach kurzer Zeit wieder nachwachsen. Zudem können Dornwarzen streuen.
Folgende Behandlungsmethoden seien als Beispiele aufgeführt:
1. Auf den Lauf der Zeit hoffen, denn Dornwarzen heilen nicht selten nach ein paar Monaten – manchmal auch nach Jahren – von selber wieder ab. In der Zwischenzeit kann man die betroffene Hautregion gegen den Druck abpolstern.
2. Ausschabung unter lokaler Betäubung die Ausschabung wird beim Hautarzt mit einem so genannten „scharfen Löffel“ durchgeführt und ist ein chirurgischer Eingriff, bei dem Narben zurückbleiben. Je nach Warzengröße und Tiefe kann der Eingriff postoperativ mit starken Schmerzen verbunden sein. Nicht immer ist eine solche Ausschabung erfolgreich und die Warze kommt wieder.
3. Elektrokoagulation: Hierbei wird unter lokaler Betäubung hochfrequenter Wechselstrom angewendet, der das betroffene Gewebe zerstört und die infizierten Zellen verschmort. Auch hierbei kommt es anschließend zur Narbenbildung und die postoperativen Schmerzen können unter Umständen stark sein.
4. Bestrahlung mittels CO2-Laser: Anstelle des „scharfen Löffels“ kommt hier ein Laserskalpell zum Einsatz, mit dem die Warze herausgeschnitten bzw. verdampft wird. Die Folgen können hier ebenfalls Narbenbildung und stärkere Nachschmerzen sein.
5. Einsatz eines Farbstofflasers: In mehreren Behandlungssitzungen werden hierbei die Blutgefäße im Warzengewebe langsam ausgetrocknet, das Gewebe ist dann unterversorgt und die Warze vertrocknet. Dies bringt allerdings nur Erfolg bei nicht zu tief liegenden Dornwarzen.
6. Salizylsäurehaltige Pflaster: Durch das Ätzmittel Salizylsäure wird die äußerste Hautschicht aufgeweicht und die Warze Schicht um Schicht abgetragen. Es kann zu Hauteinrissen der umliegenden Haut und Blutungen kommen. Als Ätzmittel kommen auch Monochloressigsäure oder der so genannte Höllensteinstift (basierend auf Silbernitrat) zum Einsatz.
7. Homöopathie: In der Homöopathie ist vor allem die Behandlung mit Thuja bekannt. Äußerlich als Tinktur, innerlich über Globuli, Empfehlung: 2 x 5 Globuli D 12 über 10 Tage einnehmen, anschließend bei Bedarf 2 x 4 Globuli über einen weiteren Zeitraum von 11 Tagen einnehmen.
8. Hausmittel: Manchmal kommt es nach der Behandlung mit Hausmitteln zu Spontanheilungen, wobei sich aber nicht genau sagen lässt, ob dies nun tatsächlich der Behandlungserfolg war, oder die Warze einfach von selber verschwunden ist.
Hier einige Beispiele:
- Über Nacht eine klein geschnittene Zwiebel, die zuvor einen Tag in Essig eingelegt wurde mit einem Pflaster auf die betroffene Stelle kleben und dies solange wiederholen bis sich Erfolg einstellt.
- Öligen oder wässrigen Knoblauchextrakt mit einem Pflaster über Nacht auf die betroffene Stelle aufbringen, Behandlungsdauer wie bei der Zwiebelmethode
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