Facelifting
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Redaktion 27.11.2010 |
Das Facelifting ist einer der häufigsten Eingriffe in der modernen Schönheitschirurgie. Dabei wird die Gesichtshaut gestrafft. Der Eingriff ist jedoch nicht ohne Risiko.
Die Fakten
Wachstumsmarkt Schönheitschirurgie: Immer mehr Frauen und Männer legen sich für die Schönheit unters Messer. Neben der Brustvergrößerung bei Frauen, Nasenkorrekturen und Fettabsaugungen an den Problemzonen ist vor allem ein Eingriff zur Verjüngung des Gesichtes gefragt: Das Facelifting.
Bei einem Facelifting, auch als Rythidectomie bekannt, wird eine Straffung der Gesichtshaut vorgenommen. Viele Frauen und Männer stehen noch mitten im Leben und fühlen sich jung, während sich das Alter in ihrem Gesicht aber bereits mit hängenden Wangen, Falten und Tränensäcken widerspiegelt. Mit einem Facelifting erhält die Gesichtshaut ihre jugendliche Spannkraft zurück, die Augenpartie wird angehoben und grobe Falten geglättet.
Mythos und Wahrheit
Ein professionelles Facelifting hat heute nicht mehr viel mit dem radikalen Eingriff zu tun, der seit den 70er Jahren ständig weiterentwickelt wurde. Bis in die 80er Jahre hinterließ es noch grobe Narben und verlieh dem Gesicht vieler Patienten einen künstlichen, starren Ausdruck. Heute arbeiten die Schönheitschirurgen mit endoskopischen Verfahren, schonenden Techniken und streben eine natürliche Optik an.
Unnatürliche Operationsergebnisse werden beim modernen Facelifting vermieden. Meist wird heute meist eine Stirnstraffung, Anhebung der Augenpartie, Halsstraffung, Augenstraffung und Faltenglättung vorgenommen. An Stirn und Ohren sind keine radikalen Schnitte mehr notwendig: Das moderne Facelifting wird im endoskopischen Verfahren mit minimalen Narben durchgeführt.
Welche Risiken gibt es?
Frauen und Männer sollten sich beim Schönheitschirurgen vorab gut beraten lassen. Kleine Falten und müde Hautpartien lassen sich oft auch mit Botox und verwandten Methoden beheben, so dass sich der Patient keinem großen Eingriff wie einem Facelifting unterziehen muss.
Die Kosten beginnen ab etwa 5.000 Euro und werden nicht durch die private oder gesetzliche Krankenkasse übernommen. Trotz moderner und schonender Operationstechniken können bei einem Facelifting Komplikationen auftreten: Durchblutungsstörungen, Narbenbildungen, unangenehme Spannungen der Haut, Entzündungen und Nervenverletzungen können auftreten.
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