Kommunikationstraining
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Redaktion 23.03.2011 |
Abteilungsleiter und Personalchefs wissen es längst: Oft hakt es an der sozialen Kompetenz in Arbeitsgruppen. Mit einem Kommunikationstraining lassen sich im Dialog und bei Diskussionen bessere Verständigungsmöglichkeiten erreichen.
Kommunikationstraining: Für den Job und privat
Wer ein Kommunikationstraining absolviert hat, hat es im Berufsleben meist leichter: Oft gibt es Missverständnisse zwischen Chef und Mitarbeiter oder unter Kollegen.
Mit dem richtigen Wort zur richtigen Zeit lassen sich Ärgernisse verhindern. Dabei vermittelt ein Seminar, das in die Rubrik Kommunikationstraining fällt, Tipps und Tricks zur optimalen Gesprächsführung und zum Smalltalk, man lernt Rollenverhalten kennen und trainiert Argumentationshilfen. So fördert ein Kommunikationstraining gruppendynamische Entwicklungen bei gemeinsamen Projekten.
Ein Kommunikationstraining beinhaltet, dass man rhetorische Möglichkeiten einsetzt und zum geeigneten Zeitpunkt „Nein“ sagt. Letztendlich hilft ein Kommunikationstraining häufig im Privatleben; vielen Männern oder Frauen fällt es schwer, sich gegenüber dem Partner verständlich auszudrücken.
Sich selber besser kennenlernen und lernen, wie man sich mitteilt, sind oft gehörte Argumente, wenn sich jemand zum Kommunikationstraining anmeldet. Fürs Kommunikationstraining ist es nie zu spät: Kommunikationstraining wird bereits Schulabgängern angeboten; auch Leute, die schon zehn Jahre im Berufsleben stehen oder für Manager sind die Aspekte interessant. Schließlich betrifft Kommunikation alle, wenn auch in einem anderem Kontext.
Bausteine beim Kommunikationstraining
Das Thema Gesprächsführung steht bei den meisten Workshops zum Kommunikationstraining im Mittelpunkt. Dabei geht es ums genaue Zuhören, ums Nachfragen oder darum, sich an bestimmte Gesprächsregeln zu halten.
Aspekte wie die Augenzeugenanalyse - wer nach links oben schaut konstruiert - oder Übungen zur Unterscheidung zwischen geschlossenen und offenen Fragen gehören zum Kommunikationstraining. Je mehr das Kommunikationstraining mit lebensnahen Beispielen bestückt ist, desto besser können die Teilnehmer/innen das Gelernte behalten und nach dem Kommunikationstraining umsetzen. So wird etwa das vier Augen und vier Münder Prinzip erarbeitet.
Beispiel: Ein Paar befindet sich im Auto, die Frau sitzt am Steuer. Hierbei sind kommunikationstechnisch mehrere Antworten nach einer Sachaussage möglich.
Übungen beim Kommunikationstraining münden oft in der Feststellung des Partners: „Die Ampel ist grün“. Daran lassen sich auf der Beziehungsebene Bedeutungen wie „pass bitte besser auf “, der Appell wie „gib Gas“ oder eine Selbstoffenbarung im Stil von „ich habe es eilig“ herauslesen.
Der Coach im Kommunikationstraining formuliert es wie folgt: Männer sind auf der Sachebene unterwegs und suchen gleich nach einer Lösung, Frauen wollen sich oft nur mitteilen. Deshalb ist das Ziel beim Kommunikationstraining, dass man sich sensibilisieren lässt und ein Gefühl dafür entwickelt, wo man den anderen beim Gesprächskontakt „abholen“ kann.
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