Nasenhaare schneiden
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Victoriah Szirmai 18.01.2011 |
Aus den Nasenlöchern hervorlugende Haare standen höchstens dem Neandertaler. Wer heute Wert auf ein ästhetisches und gepflegtes Erscheinungsbild legt, sorgt dafür, dass Nasen- und auch Ohrenhaare nicht sichtbar sind. Leider wachsen diese gerade bei Männern mit zunehmendem Alter. Da hilft nur eins: In den sauren Apfel beißen und die Nasenhaare schneiden.
Ganz Mutige rücken dem unerwünschten Haarwuchs mit der Pinzette zu Leibe und packen das Problem somit an der Wurzel. Wo Frauen, geübt durch jahrelanges Augenbrauenzupfen, nur lässig die Schultern zucken würden, treibt es Männern aber gerade bei den ersten Versuchen nachgerade die Tränen in die Augen! Schließlich ist der Tränenkanal direkt mit der Nasenhöhle verbunden, das ist eine ganz normale Reaktion. Die tatsächlichen Schmerzen beim Auszupfen der Nasenhaare halten sich in Grenzen, und man ist das Thema erst einmal für eine gewisse Zeit los - ideal zum Beispiel vor einem längeren Urlaub, wo man sich über so etwas wie Nasenhaare keine Gedanken machen möchte.
Zupfen oder schneiden, das ist hier die Frage
Gegen das Auszupfen spricht allerdings ein gewisses Risiko, sich an den Haarfollikeln Entzündungen oder gar Furunkeln in der Nase zuzuziehen. Nicht zuletzt hat Nasenhaar natürlich eine Funktion: Es dient als Schmutzfilter der eingeatmeten Luft. Auch dies spricht eher für eine moderate Kürzung als den totalen Kahlschlag.
Hier allerdings ist davon abzuraten, mit Nagelschere und Co. in den empfindlichen Nasenlöchern herumzufuhrwerken, zu groß ist die Wahrscheinlichkeit, die sensible Schleimhaut zu verletzen. Freunde der Handarbeit greifen hier besser auf eine speziell abgestumpfte Nasenhaarschere zurück.
Noch einfacher und auch sanfter wird das Nasenhaare schneiden mit einem sogenannten Nasenhaartrimmer. Deren rotierenden Klingensysteme erreichen mühe- und schmerzlos alle Winkel, ohne die Nasenschleimhaut zu verletzen. Dieses akkubetriebene Gerät sieht aus wie eine Mischung aus elektrischer Zahnbürste und Rasierapparat und ist schon ab ca. zehn Euro in jedem Drogeriemarkt erhältlich. Mit dem Trimmaufsatz lässt sich dicht an die Nasenhaare herankommen, das Ergebnis ist gleichmäßiger als mit der Schere und vor allem einfach und schnell zu haben. Auch die Reinigung unter fließendem Wasser ist komfortabel. Viele Geräte verfügen zusätzlich über Kammaufsätze für das Kürzen der Augenbrauen oder über spezielle Aufsätze, um auch lästigen Ohrhaaren beizukommen.
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