aktuelle Verzinsung beim Festgeld
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Redaktion 16.02.2011 |
Bei Festgeld handelt es sich um eine Anlageform, bei welcher der Sparer der Bank das Geld für einen festgelegten Zeitraum überlässt. Im Anschluss daran verlängert sich üblicherweise die Dauer der Anlage um den ursprünglich vereinbarten Zeitraum, wenn der Anleger keine anderslautende Weisung erteilt. Einige Banken sehen aber auch vor, dass das Geld zurückgezahlt wird, wenn der Kunde keine abweichende Weisung erteilt. Die Rückzahlung erfolgt über ein als Referenzkonto dienendes Girokonto; einige Banken verlangen, dass dieses bei ihnen selber geführt werden muss.
Die Verzinsung bei Festgeld ist deutlich höher als bei Tagesgeldkonten, wo der Sparer jederzeit sein Geld anfordern kann. Sie richtet sich grundsätzlich nach der Dauer der Anlage und der Höhe des Betrages. Dabei gilt aber nicht in jedem Fall, dass eine längerfristige Anlage immer den höchsten Zinssatz zeitigt.
Nicht wenige Banken bieten die günstigste Verzinsung für einen Anlagezeitraum von einem Jahr, während längerfristige Anlagen schon wieder zu etwas reduzierten Zinssätzen entgegegengenommen werden. Trotzdem ist eine längerfristige Anlage sinnvoll, wenn der Sparer mit allgemein sinkenden Zinssätzen rechnet, da er in diesem Fall sich noch eine realtiv gute Verzinsung gesichert hat.
Der Anlagezeitraum kann grundsätzlich frei vereinbarrt werden. In der Realtität bieten einige Banken Festgeldanlagen bereits für kurze Zeiträume von einem Monat oder drei Monaten an, während andere Geldhäuser erst bei einem halben Jahr beginnen. Auf der anderen Seite sind Anlagezeiträume, die über ein Jahr hinausgehen, nicht bei allen Instituten möglich. Sehr langfristige Festgeldanlagen über fünf oder gar zehn Jahre finden sich nur bei wenigen Banken.
Die Anlagedauer kann zumeist nur in bestimmten Schritten gewählt werden, beliebt sind die Alternativen zwischen drei Monaten, sechs Monaten, einem Jahr, zwei und drei Jahren. "Krumme" Zeiträume wie 13 oder 21 Monate lassen nur wenige Geldhäuser zu.
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Kommentare
[...] Für Anleger ist daher
[...] Für Anleger ist daher wichtig, in welcher Höhe die Einlagen bei der jeweiligen Bank gesichert sind. Hierüber sollte sich jeder Kunde vor Abschluss eines Tagesgeldkontos oder Festgeldkontos umfassend informieren. Viele Banken erstellen auf Wunsch auch ein Schreiben über die Höhe der Einlagensicherung. Vor allem bei ausländischen Banken ist hier Vorsicht geboten, denn sie bieten oft nur eine unzureichende Sicherung, sofern die deutsche Tochter der Bank nicht den deutschen Einlagensicherungssystemen angehört. [...]
[...] Ausländische Banken
[...] Ausländische Banken werben für Festgeld-Anlagen und zahlen nicht selten Zinsen, welche die von ihren deutschen Mitbewerbern angebotenen deutlich übersteigen. Für die Bewertung der Sicherheit dieser Einlagen ist zu beachten, dass alle Banken, die eine Niederlassung in Deutschland unterhalten, zur Einhaltung der gesetzlichen Mindestregelung beim Anlegerschutz verpflichtet sind. Ob sie zusätzlich Mitglied in einem freiwilligen Einlagensicherungsfonds sind, lässt sich bei der Bank erfragen oder auf der Internet-Seite nachlesen. [...]