Allgemeine Marktrisiken können eine Fondsanlage nachhaltig beeinträchtigen
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admin 23.04.2007 |
Allgemein gesprochen unterliegen Anlagen in Investmentfonds dem Risiko sinkender Anteilpreise. Diese Tatsache begründet sich darin, dass sich Kursrückgänge bei den in den Fonds enthaltenen Wertpapieren im jeweiligen Anteilspreis nieder schlagen.
Auch kann eine breit angelegte Streuung des Fondsvermögens nicht gewährleisten, dass eine rückläufige Gesamtentwicklung an der Börse sich auch in Rückgängen bei den Anteilspreisen niederschlägt.
Grundsätzlich gilt, dass das hierdurch entstehende Risikopotenzial bei Anlagen in Aktienfonds ungleich höher liegt, als beispielsweise bei Rentenfonds.
Durch spezielle Anlageschwerpunkte kann es zudem zu einer Risikokonzentration kommen, die der Anleger im Vorfeld bedenken sollte.
Spezielle Renten- und Aktienfonds wie auch Spezialitätenfonds haben in der Regel ein stärker ausgeprägtes Risiko- und Ertragsprofil als Fonds, die breit gestreut sind.
Die Vertragsbedingungen solcher Fonds beinhalten in der Regel engere Vorgaben in Bezug auf die Anlagemöglichkeiten, sodass dadurch die individuelle Anlagepolitik des Managements gezielter ausgerichtet ist.
Dadurch kann der Anleger davon profitieren, dass die Grundvoraussetzung für höhere Kurschancen gegeben sind, jedoch zum anderen auch die Gefahr in Kauf genommen werden muss, dass ein höheres Maß an Kursvolatilität und Risiken besteht.
Wer sich dennoch für eine solche Anlageform entscheidet, akzeptiert von vornherein eine weitaus größere Schwankungsbreite für den jeweiligen Anteilspreis.
Allgemein steigt das Anlagerisiko mit der zunehmenden Spezialisierung des Fonds.
So sind beispielsweise Länderfonds und regionale Fonds einem weitaus höheren Verlustrisiko ausgesetzt, weil diese in einem verstärkten Maße von der Entwicklung eines bestimmten Marktes abhängig sind und zeitgleich darauf verzichten, Märkte vieler Länder zu nutzen.
Typischerweise unterliegen auch Fonds mit Terminmarktelementen erheblichen Verlustrisiken. Ebenso zeichnen sich Hedgefonds durch die Nutzung von komplexen Geschäftsstrategien durch ein gesteigertes Verlustrisiko aus.
Investmentfonds, die sich darauf verlegt haben, unter anderem auch in auf fremde Währung lautende Wertpapiere zu setzen, sind gleichermaßen bestimmten Risiken unterworfen. Denn neben der normalen Kursentwicklung der jeweiligen Wertpapiere kann sich auch die Währungsentwicklung im Anteilspreis der Anlage negativ auswirken.
Mehr zum Thema Fonds finden Sie in unserer weiteren Rubrik Aktienfonds.
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