Börsenlexikon Auslandsaktien
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admin 29.07.2007 |
Börsenlexikon: Auslandsaktien — Im Inland oder Ausland ordern?
Viele Anleger stellen sich die Frage. „Wo soll ich meine Aktien kaufen?" Gerade bei ausländischen Werten ist diese Frage oft berechtigt. Die Umsätze sind in Deutschland bei vielen Aktien sehr dünn. Größere Orders sollten in marktengen Papieren dann an der jeweiligen Heimatbörse platziert werden. Viele Anleger wollen allerdings Auslandsaufträge umgehen. Höhere Gebühren lassen viele Aktionäre vor diesem Schritt zurückschrecken. Die erhöhten Provisionen sollten allerdings nicht vor einem Kauf an der Auslandsbörse abhalten. Denn im Inland bezahlen sie bei marktengen Aktien oft ein Aufgeld im Vergleich zur Heimatbörse.
Zudem ist eine Stückelung in mehrere Aufträge möglich.
Übrigens: ein Kauf im Ausland (beispielsweise New York) und ein Verkauf in Deutschland (beispielsweise Frankfurt) ist immer möglich.
Die Depotbank muss zwischen drei verschiedenen Verwahrarten unterscheiden: Wertpapierrechnung, Girosammelverwahrung und Streifbandverwahrung. Die beiden letzteren werden bei in Deutschland offiziell zum Handel eingeführten Aktien verwendet. Ausländische Aktien mit der Verwahrart Wertpapierrechnung werden dagegen von einem Makler auf dem Parkett eingeführt. Die Lagerstelle bleibt damit im Heimatland. Der Verkauf der letztgenannten Papiere ist für die Depotbank problemlos möglich. Bei der Streifband- und Girosammelverwahrung muss die Bank allerdings die Lagerstelle wechseln. Dieser Aufwand wird dem Kunden normalerweise in Rechnung gestellt.
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