Sparverträge mit Bonuszahlungen
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Redaktion 25.11.2010 |
Bei Sparverträgen mit Bonuszahlungen zahlt der Kunde regelmäßig einen vereinbarten Betrag ein und erhält neben den Zinsen, die in der Regel lediglich denen für Sparbücher mit dreimonatiger Kündigungsfrist entsprechen, jährlich einen Bonus auf die Einzahlungen des entsprechenden Jahres.
Dieser steigt bei langen Laufzeiten, 25 Jahre sind nicht unüblich, auf bis zu 100 % und macht diese Sparform attraktiv. In den ersten Jahren ist der Bonus allerdings nur gering. Die von der Bank für diese Sparform angegebene Durchschnittsrendite gilt nur dann, wenn der Sparer seine Einzahlungen über die gesamte Laufzeit nicht verändert. Üblich sind jedoch Mindest- und Höchstzahlungen und das Recht, die Sparrate jederzeit oder mindestens einmal jährlich zu verändern.
Der Sparer bindet sich nicht für 25 Jahre an den Vertrag, sondern kann diesen nach einer kurzen Mindestlaufzeit von häufig lediglich einem Jahr jederzeit auflösen. Damit bleibt er bei dieser Form der Geldanlage flexibel. Da die Bonuszahlungen jedoch mit zunehmender Laufzeit stark progressiv ansteigen, lohnt sich diese Sparform aus Gründen der Rendite nur, wenn tatsächlich die maximale Anspardauer ausgenutzt wird. Selbst dann ist diese geringer als bei Festgeld oder Tagesgedlanlagen, allerdings ist für einige Sparer der Zwang zum regelmäßigen Sparen zu empfehlen, da diese ihr Geld sonst ausgeben würden.
Besonders sinnvoll ist der Abschluss eines derartigen Sparvertrages ca. 25 Jahre vor dem Rentenbeginn. Mit der dann erfolgenden Auszahlung lässt sich ein Vertrag über eine Sofortrente abschließen, welche die Zahlungen aus der gesetzlichen Rentenversicherung ergänzt.
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