Tagesgeldkonto und das Festgeldkonto im Vergleich

Monika Weber
03.06.2009

Das Tagesgeldkonto und das Festgeldkonto sind zwei beliebte Varianten des Kontensparens, die privaten Anlegern zur Vermögensanlage dienen und von nahezu allen Banken angeboten werden. Kontensparmodelle zeichnen sich generell durch eine hohe Sicherheit aus, da die hierauf verbuchten Einlangen keinen Verlustrisiken oder Wertschwankungen unterliegen und durch den Einlagensicherungsfonds geschützt sind, dem die meisten Banken angehören. Auf Grund der veränderlichen Inflationsrate besteht lediglich ein Geldwertrisiko. Neben den genannten Gemeinsamkeiten weisen Tagesgeldkonten und Festgeldkonten auch einige Unterschiede auf. Das Tagesgeldkonto bietet im Vergleich zum Festgeldkonto eine hohe Flexibilität und ermöglicht jederzeit Einzahlungen und Auszahlungen. Je nach dem ob das Tagesgeldkonto bei einer Direktbank oder einer Filialbank geführt wird können Verfügungen mittels Überweisungen, am Schalter oder am Geldautomaten getätigt werden.

 

Das Festgeldkonto ist nicht für spontane Verfügungen geeignet, sondern für mittel- bis langfristige Vermögensanlagen. Bei Eröffnung des Festgeldkontos werden die Höhe der Einlage und die Dauer der Laufzeit verbindlich festgelegt. Beides hängt von den Konditionen des Anbieters ab. In der Regel steigt der Zinssatz mit zunehmender Anlagedauer. Anders als bei einer Tagesgeldanlage wird bei einer Festgeldanlage häufig eine Mindestanlagesumme verlangt. Da eine vorzeitige Kündigung während der Laufzeit meistens zinsschädlich ist, sollten auf einem Festgeldkonto nur Summen angelegt werden, die auf absehbare Zeit nicht benötigt werden. Der Zinssatz des Tagesgeldkontos ist variabel und wird regelmäßig den Gegebenheiten am Markt angepasst. Die Gutschrift des Zinsertrages erfolgt entweder monatlich oder quartalsweise. Der Zinssatz des Festgeldkontos ist konstant und für die vereinbarte Laufzeit garantiert, so dass der Anleger bereits bei Eröffnung des Festgeldkontos die Höhe des Zinsertrages kalkulieren und mit anderen Angeboten vergleichen kann. Die Gutschrift der Zinsen erfolgt am Ende der Laufzeit oder jährlich, wodurch der Anleger vom Zinseszinseffekt profitiert.

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