Die Freiheitsliebe der Norweger
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Redaktion 26.11.2010 |
Das Königreich Norwegen grenzt an Schweden, Finnland und Russland. Neben der Hauptstadt Oslo mit seinen rund 500 000 Einwohnern hat das Land drei weitere Städte mit über 100 000 Einwohnern, das sind Bergen, Trondheim und Stavanger. Im Gegensatz zu vielen anderen europäischen Ländern können sich die Norweger nicht über zu wenig Nachwuchs beklagen.
Jedes Jahr steigt die Einwohnerzahl um 41 000 Menschen, damit hat das Land eine der höchsten Geburtenraten Europas. Das Land gehört nicht der EU an, bereits mehrfach haben sich die Norweger gegen einen Beitritt ausgesprochen. Bezahlt wird nach wie vor mit Norwegischen Kronen.
Der Grund für diese Freiheitsliebe liegt vermutlich in der Geschichte. Denn mehrere Jahrhunderte lang wurde das Land von einem dänischen König regiert, erst seit 1905 ist es unabhängig.
Repräsentiert wird die parlamentarische Monarchie von König Harald V. Sein Land ist der größte Erdöl-Exporteur Europas. Die hohen Ölpreise und die vergleichsweise geringe Bevölkerung von 4,6 Millionen Menschen sorgen für ein sehr hohes Pro-Kopf-Einkommen. Außer von der Ölforderung lebt das Land hauptsächlich vom Fischfang, von seiner großen Handelsflotte und vom Tourismus.
Die eindrucksvolle Natur Norwegens lockt jedes Jahr tausende von Touristen ins Land. Allerdings ist die Landschaft nicht nur eindrucksvoll, sondern auch häufig unwegbar. Daher wohnen die meisten Norweger in Küstennähe.
Die Küste ist stark zerklüftet. Fjorde ragen tief in das gebirgige Landesinnere. In Kritik geraten ist Norwegen, weil es gegen das kommerzielle Walfangverbot Widerspruch eingelegt hat und somit nicht daran gebunden ist. Damit ist Norwegen eines von wenigen Ländern, in denen noch kommerziell Wale gefangen werden dürfen.
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