Milton Friedman
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admin 12.07.2007 |
Friedman, Milton (1912 - 2006 )
Geboren am 31. Juli 1912 in New York. Seine Eltern kamen 1890 mit wenig Gütern und viel Hoffnung aus Österreich in die USA. Nach dem Gymnasium studierte Friedman Wirtschaftswissenschaften und Mathematik. Zusammen mit seiner Frau Rose verfaßte er sein populärstes Buch "Chancen, die ich meine". 946 Seiten umfaßt sein Hauptwerk "Monetary History of the United States", er schrieb es zusammen mit der Ökonomin Anna Schwartz. Friedman war auch eine Zeitlang Hauptfigur einer Fernsehserie, in der er den Zuschauern klarmachte, daß der Staat das Geld seiner Bürger verschleudere.
Friedman war lupenreiner Kapitalist, das Wort "Sozialstaat" war für ihn definitiv ein Unwort, allgemeine Wohlfahrt Betrug an der arbeitenden Bevölkerung. Überall sei öffentliche Verschwendung zu beobachten, Ursache der Inflation und des Verfalls der westlichen Industrienationen. Geld, das dem arbeitenden Bürger in Form von Steuern und Abgaben genommen wird, angeblich um den Armen zu helfen, ginge aber zum größten Teil zum Unterhalt der dafür notwendigen "Verteilbürokratie" drauf. Staatsdiener bestimmten so, was für andere gut sei.
Nach Auffassung Friedmans hat der Staat nicht viel mehr zu tun, als für Sicherheit zu sorgen, in die Wirtschaft dürfe er sich nicht einmischen. Mit Adam Smith ist er der Meinung, daß allein im System der freien Marktwirtschaft d i e Kraft steckt, die nötig ist, um für alle die bestmöglichste Versorgung mit Arbeit und Geld zu bewerkstelligen.
Politiker wie Ronald Reagan und Margaret Thatcher hörten auf ihn und machten ihn zum wohl einflussreichsten Wirtschaftswissenschaftler der Nachkriegszeit.
Er war aber auch sicher der umstrittendste. Fürsorglicher Staat oder "Nachtwächterstaat", daran rieben und reiben sich viele.
1976 ging der Nobelpreis für Ökonomie an Milton Friedman.
Er starb im hohen Alter von 94 Jahren am 16. November 2006.
Bücher von Milton Friedmann:
a) Kapitalismus und Freiheit.
b) Chancen, die ich meine. Plädoyer für eine freie Wirtschaft
c) Milton Friedman und die monetaristische Revolution in Deutschland. Beiträge zur Geschichte der deutschsprachigen Ökonomie
d) Geld regiert die Welt
e) Es gibt nichts umsonst. Warum in einer Volkswirtschaft jede Mark verdient werden muß
f) Die optimale Geldmenge und andere Essays. Wissenswertes über Geld.
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